Rohstoff für Permanentmagneten politisch brisantes Thema

Bedingt durch den zunehmenden Boom der Elektromotoren kommt es zu einigen Problemen im Hinblick auf die Versorgung der Produktion dieser Motoren mit den benötigten Rohstoffen.

Rohstoff für Permanentmagneten auf kleines Gebiet konzentriert

Vor allem die Vorkommen für das Ausgangsmaterial, das man für die Produktion von Permanentmagneten benötigt, ist auf ein geografisch sehr kleines Gebiet im Norden Chinas konzentriert. Dass dies zu politischen Spannungen und einer Abschottungspolitik der Chinesen geführt hat, dürfte auf den ersten Blick erkenntlich werden. Es wird jedoch fieberhaft versucht, eine Lösung mit der chinesischen Regierung zu vereinbaren, jedoch bevorzugt diese hohe Exportzölle auf den Rohstoff, um die heimische Elektroindustrie zu unterstützen. Dies hat bereits viele amerikanische und europäische Hersteller für Elektromotoren veranlasst, ihre Produktion nach China zu verlegen. Auch wird weltweit intensiv nach weiteren Vorkommen des seltenen Ausgangmaterials gesucht, Geologen haben jedoch bis auf sehr winzige Vorkommen in Südamerika bisher kaum etwas entdeckt, man geht weiterhin davon aus, dass es auch keine nennenswerten weiteren Vorkommen in anderen Teilen der Erde gibt.

Weitere Rohstoffprobleme

Es gibt jedoch auch mit anderen Rohstoffen Probleme, wobei diese sich im Zuge der Wirtschaftskrise leicht erholt haben. So haben sich seit 2005 die Preise für die Metalle, die man zum Bau der Statorwicklungen nutzt, um mehr als 500 Prozent erhöht, Grund dafür ist vor allem das unaufhaltsame Wachstum der Schwellenländer. Dies konnten die Hersteller nicht sofort durch Preiserhöhungen wieder ausgleichen, sodass der starke Anstieg der Rohstoffkosten viele Hersteller für Elektromotoren förmlich das Genick brach.